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Beratungsstelle Inklusion an den Staatlichen Schulämtern im Landkreis und in der Stadt Ansbach

 

Die Beratungsstelle Inklusion ist eine zentrale Anlaufstelle des staatlichen Schulamtes für Fragen rund um Inklusion und Schule. Wir beraten Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen und Kitas in Fällen der Schulpflicht an Grundschulen, Mittelschulen und Förderschulen:

Mögliche Fragen:

  • Ihr Kind wird schulpflichtig und hat einen Förderbedarf. Wo soll es eingeschult werden?
  • Ihr Kind soll inklusiv beschult werden, was bedeutet das genau?
  • Sie brauchen Informationen über zusätzliche Unterstützungsangebote vor Ort.
  • Sie haben Fragen zur Schulbegleitung, zum lernzieldifferenten Unterricht, Notenaussetzung oder zum Nachteilsausgleich.
  • Sie sind Lehrkraft oder Schulleitung und haben Fragen zur inklusiven Beschulung eines Kindes.

 

   
Barbara Rohmer
Beratungslehrkraft
Gisela Chorbacher
Studienrätin im Förderschuldienst


Wir beraten vertraulich, kostenfrei und neutral im Tandem (Fachkraft aus Förderschule und Fachkraft aus Regelschule).


Laden sie hier den Flyer der Beratungsstelle herunter.

So erreichen Sie uns:
0981/4689033 (Sprechzeit: Montag 11.00-15.00 Uhr oder nach Vereinbarung).
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Weitere Informationen zum Thema Inklusion finden Sie unter:
www.km.bayern.de

 


 

Konzept

 

1. Präambel

Seitens des Bayerischen Landtags, der Behindertenbeauftragten und der Kommunalen

Spitzenverbände wurde ein umfassender Beratungs- und Koordinierungsbedarf auf

Landkreisebene bzw. kreisfreier Stadt zum Thema inklusive Beschulung gesehen. Daher wurde an

den Staatlichen Schulämtern im Landkreis und in der Stadt Ansbach als ergänzendes Angebot die

interdisziplinäre und vernetzte Beratungsstelle Inklusion für den Bereich der Grund- und

Mittelschulen bzw. Förderschulen und den dort bestehenden Sonderpädagogischen Kompetenzund

Beratungszentren (SKBZ) eingerichtet. Spezifische fachliche Kompetenzen und die bereits

existierenden Netzwerkverbindungen können dabei mit einbezogen werden.

 

2. Aufgaben der Beratungsstelle

Die Beratungsstelle Inklusion

 versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Einrichtungen. In diesem Zusammenhang

nimmt sie koordinierende Aufgaben wahr.

 hilft Ratsuchenden (Schulleitungen, Lehrkräften, Leitungen von Kindertagesstätten,

Erzieherinnen und Erziehern, Sachaufwandsträgern, 1) bei der Klärung organisatorischer,

rechtlicher und inhaltlicher Fragestellungen zur Inklusion.

 informiert Erziehungsberechtigte umfassend über die schulischen Angebote und bietet

ihnen so eine Entscheidungsgrundlage bei ihrer Wahl des Lernortes für ihr Kind mit

sonderpädagogischem Förderbedarf.

 unterstützt Eltern und Schulen bei der Umsetzung einer inklusiven Beschulung.

 

3. Beratungsnetzwerk

Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit der Beratungsstelle Inklusion liegt in der Vernetzung

bereits bestehender Einrichtungen und Angebote.

• Amt für Jugend und Familie Landkreis Ansbach

• Amt für Familie, Jugend, Senioren und Integration (Stadt Ansbach)

• Sozialreferat des Bezirks Mittelfranken

• Behindertenbeauftragte/r des Landkreises Ansbach

• Behindertenbeauftragte/r der Stadt Ansbach

• Schulaufwands- bzw. Aufgabenträger

• Kindertagesstätten

• im Sprengel tätige pädagogische, therapeutische, psychologische und medizinische

Fachkräfte und andere. 

 

Besonderer Wert wird dabei auf die Kooperation mit den Förderschulen und Regelschulen gelegt.

• Staatliche Schulberatungsstelle Mittelfranken

• Beratungslehrer

• Schulpsychologen

• Sonderpädagogische Kompetenz- und Beratungszentren (SKBZ)

• Schulen

 

Die Beratungsfachkräfte der Regel- und Förderschulen und die Schulleitungen werden mindestens

einmal jährlich über die Arbeit der Beratungsstelle Inklusion informiert.

Die Kooperationsschulrätin/der Kooperationsschulrat des Staatlichen Schulamtes im Landkreis

und in der Stadt Ansbach kann eingebunden werden.

Beratungsstelle Inklusion an den Staatlichen Schulämtern im Landkreis und in der Stadt Ansbach

 

4. Kriterien der Beratung:

• niederschwellig

• unabhängig

• ergebnisoffen

• interdisziplinär

• kostenfrei

• vertraulich

 

5. Öffentlichkeitsarbeit

Die Fachliche Leitung der Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Ansbach trägt die

volle Verantwortung für die unabhängige Beratung nach außen.

 

6. Beraterinnen/Berater

An der Beratungsstelle Inklusion arbeiten Lehrkräfte aus dem Bereich der Grundschule und aus

dem Bereich der Förderschule mit je 7,5 Zeitstunden pro Bereich.

Bereich der Grundschulen: Barbara Rohmer, Beratungslehrerin

Bereich der Förderschulen: Gisela Chorbacher, STRinFöS