Hass und Hetze gibt es nicht nur im Netz.

Doch das Internet und vor allem die Social Media-Plattformen können Hassrede, Fake News und verwandte Phänomene in besonderem Ausmaß befeuern. Welche Auswirkungen etwa die digitale Verbreitung von Verschwörungsmythen haben kann, zeigt das Beispiel des Mythos vom Wahlbetrug, den Ex-US-Präsident Trump so lange u.a. über Twitter verbreitete, bis seine Anhänger, teils gewaltbereit, das Kapitol stürmten. Attentäter, wie im Fall der rechtsextremen Anschläge von Christchurch, Halle oder Hanau, präsentieren ihre Hassbotschaften online oder filmen ihre Taten - zur Veröffentlichung im Internet. Was die Konfrontation mit Mobbing und Hass im Internet bei Kindern und Jugendlichen betrifft, so geben aktuell 29 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland an, dass über die eigene Person falsche oder beleidigende Dinge verbreitet wurden - so die JIM-Studie 2020 (Jugend, Information, Medien – Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger). 

Grund genug also, sich mit Formen von Hass und Hetze im Netz in einer dreiteiligen Online-Reihe auseinanderzusetzen und Gegenstrategien vorzustellen.

Dazu lädt das Bayerische Bündnis für Toleranz gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) herzlich ein.

Gemeinsam gegen Hass und Hetze im Netz
Online-Reihe in drei Teilen

Auftakt am 24.02.2021
Folgetermine: 03.03. und 18.03.2021

jeweils 15:00 - 16:30 Uhr

online und kostenlos

Ihre Anmeldung gilt für alle drei Veranstaltungen. Kurz vor der ersten Veranstaltung bekommen Sie den Zugangslink zugesendet. Sie können sich aber auch später noch anmelden.

Hier gehts zur Programmübersicht und zur Anmeldung.